Offene Güterwagen
 
Ork, Ok [u] nach Musterblatt pr. II c 4 (K.P.E.V.)
späterer Ow Karlsruhe
gebaut ab 1883 bis 1895
eingesetzt bis ca. 1935
 
 
G-16-15 ungebremst
 

 
G-17-15 ungebremst
 
Auf Wunsch kann der Bausatz G-16-15, auch mit schmalen Fachwerkachshaltern geliefert werden.
 
G-18-15 gebremst,   mit gleichmäßiger Aufteilung der Seitenwände (wie oben)
 
G-19-15 gebremst,   mit ungleichmäßiger Aufteilung der Seitenwände
 

Beim Vorbild gab es Ausführungen mit symmetrischer und unsymmetrischer Aufteilung der Seitenwände.

Was bedeutet das? Die Fahrgestelle für beide Wagen sind gleich lang. Beim gebremsten Wagen gehen durch das Bremserhaus ~ 70 cm von der Ladefläche verloren. (Das wird  durch höhere Seitenwände kompensiert.)

Daraus ergaben sich zwei Möglichkeiten für die Position der Türen.

Sie können in die Mitte der Längswände gesetzt sein. Dann werden die 4 Seitenfächer zwar etwas schmaler aber gleichmäßig/symmetrisch über die Seitenwände verteilt.

Bleiben die Türen in der Wagenmitte, wird nur das erste Fach am Bremserhaus schmaler, die Längswände sind also ungleichmäßig/unsymmetrisch aufgeteilt - wie hier.

Für den Modellbahner ergeben sich somit zwei interessante Varianten für den gleichen Wagentyp.

 
 
O.l.k. / Ok  nach Musterblatt pr. II b 2 (K.P.E.V.)

später zur Direktionsgattung Ow Karlsruhe eingegliedert.

gebaut ab 1883 bis ca. 1890, eingesetzt bis ca. 1932, danach möglicherweise noch als Bahndienstwagen.

 
G-01-07 ungebremst

Zunächst das Modell ohne Rungentaschen, wie das Vorbild hauptsächlich gebaut wurde.
 
 
G-03-07 ungebremst
Hier nun die Variante mit Rungentaschen.
 
Diese Halterungen waren gedacht um einsteckbare Holzrungen zur Erhöhung der Seitenwände und damit zur Vergrößerung des Ladevolumens aufzunehmen. Diese Maßnahme basiert auf der Tarifpolitik der preußischen Staatsbahn, die immer das gesamtmögliche Ladegewicht berechnete.
 
G-04-07 ungebremst
Das Modell kann auch mit Gattern gebaut werden.
   
G-22-15 und ein gebremster Wagen,
mit geschlossenem Bremserhaus, Spindelbremse und Bremsgestänge nach MB pr. VI d 19 a und b
Bild aus Both & Tilmann-Katalog 1903, Stadtarchiv/Stadtbibliothek Dortmund. Siehe auch:
 
 
Omk nach Musterblatt pr. II d 3 (K.P.E.V.) - ohne Bremse
späterer O Frankfurt
gebaut ab 1891 bis 1911
und Omk nach Verbandsblatt A 1 - ohne Bremse               
späterer O Halle
gebaut von 1911 bis 1925
eingesetzt bis ca. 1963/64
 
G-05-07 (pr. II d 3 - 1./2. Auflage 1891/1897) mit Rungentaschen und Fachwerkachshaltern, ohne Zugbänder
Der hier gezeigte Waggon hat abweichend nachträglich aussenliegende Zugbänder erhalten. Eine sicher interessante Umbaumöglichkeit. Generell treten die Zugbänder aber erst mit der 4. Auflage in Erscheinung, s.u..
Das Modell könnte mit Rungen oder Gattern gebaut werden und sieht dann dem bekannten, hier als Bildzitat gezeigten Torfwagen recht ähnlich.
 
G-05a-07 (pr. II d 3 - 3. Auflage 1900) mit Fachwerkachshaltern, innenliegende Zugbänder, ohne Rungentaschen
 
G-06-07 (pr. II d 3 - 4. Auflage 1904 mit innenliegenden Zugbändern und Pressblechachshalter)
 
G-07-07 (6. Auflage 1911 mit aussenliegenden Zugbändern und Pressblechachshaltern).            
Aus diesem Waggon wurde dann die Verbandsbauart nach MB A 1 (O Halle - O 10) entwickelt.
Die benötigten Teile sind im Bausatz enthalten, so dass der eine oder der andere Typ gebaut werden kann. Das bezieht sich besonders auf die Unterschiede der Klappenprofile. Es gibt U-Profile, die anliegend oder stehend angebracht werden können und Profile mit T-förmigem Abschluss. 
 
G-08-07 wie vor. Eine weitere, wenig später gebaute Variante, die sich dadurch unterscheidet, das die Obergurte der Holzwände (L-Profile) nicht innen, sondern außen anliegen.